Die Stadt Lohne

Der Schulträger ist die im Herzen des Oldenburger Münsterlandes (Niedersachsen) liegende Stadt Lohne. Die entsprechende Abfahrt von der A 1 als Knotenpunkt nehmend, sind es von dort aus ca. 50 km nach Osnabrück, ca. 60 km nach Oldenburg und ca. 70 km nach Bremen.

In Lohne leben zu Projektbeginn rund 24.000 Einwohner mit überwiegend katholischer Konfessionszugehörigkeit (71 %) auf einer Fläche von 90,76 qkm. Mehrere spezialisierte Industriebetriebe - insbesondere die Kunststoffverarbeitung und die Produktionsbereiche der Viehveredelung sowie der Agrarwirtschaft - sorgen für einen steigenden Bekanntheitsgrad als "Stadt der Spezialindustrien".

Neben sieben Grundschulen stellen ein Schulkindergarten, zwei Orientierungs-stufen, eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium, eine Sonderschule und ein Internat für jugendliche Aussiedler die Grundversorgung der schulpflichtigen Jugend (1998 rund 3640 SchülerInnen) der Stadt sicher. Eine Reihe von berufsbildenden Schulen gewerblicher und kaufmännischer Art sowie eine Krankenpflegeschule gewährleisten einen Teil der beruflichen Eingliederung (1998 rund 3020 SchülerInnen) vor Ort.

Weitere Information über die Stadt Lohne können Sie unter folgender URL beziehen:http://www.lohne.de


Die Stegemannschule 

Rahmeninformationen: Die Stegemannschule ist die Hauptschule der Stadt Lohne. Sie ist eingebettet in einen baulichen Verbund mit der Orientierungsstufe I sowie der Realschule und liegt in unmittelbarer Nähe zu der örtlichen Berufsschule, der Handelslehranstalt, der Orientierungstufe II und zwei Sporthallen. Das unterrichtlich nutzbare Raumkontingent besteht aus 14 Klassenräumen und sechs Fachräumen für den Werk-, Kunst-, Musik- und Textilunterricht, einem Film-/Kursraum sowie zwei Kellerräumen. Die oben beschriebene Lage ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Fachräumen für den naturwissenschaftlichen Unterricht mit der Orientierungsstufe I und der Realschule. Allerdings sind auch Doppelbelegungen über das gesamte Raumkontingent hinweg keine Seltenheit.

Die durchschnittliche Zahl der zu bildenden jungen Menschen liegt bei 300 - 320 SchülerInnen pro Schuljahr. Die 14 Klassen: 7. 8. 9. a, b, c, d und 10. a, b werden von den 20 hauptamtlichen Lehrkräften montags bis freitags in der Kernunterrichtszeit von 8.00 - 13.20 Uhr täglich sechs Stunden unterrichtet. Darüber hinaus bietet man regelmäßigen Förderunterricht sowie am Nachmittag einige zusätzliche Arbeitsgemeinschaften an. Das Kollegium besteht aus acht Lehrern und 12 Lehrerinnen mit einem Durchschnittsalter von 51,8 Jahren. Für schulverwalterische Fragen und Aufgaben zeichnet sich eine Schulsekretärin verantwortlich.

In den großen Pausen stellt der Hausmeister den Schülerinnen und Schülern in einem hausinternen Kiosk kleinere Snacks und Erfrischungen zum Kauf bereit. Dabei handelt es sich gemäß einem entsprechenden Runderlass für Hauptschulen ausschließlich um zuckerfreie Nahrungsmittel. Als Aufenthaltsort steht den SchülerInnen eine große Halle (mit zwei Kickertischen), eine kleine Halle vor dem Kiosk, ein kleinerer Raum mit zwei Tischtennisplatten und der mit einigen Sitzgelegenheiten sowie Grünanlagen ausgestattete Schulhof zur Verfügung. Ferner engagiert sich ein Mitglied des Kollegiums als Vertrauenslehrer für die Belange der Schülerschaft. Dies umfasst u. a. auch die Beratung der mindestens vier mal pro Jahr tagenden Schülervertretung. Ebenfalls mindestens vier mal pro Jahr treffen sich gemeinsam mit der Schulleiterin die 42 Elternvertreter (jeweils drei Vertreter aus allen Klassenstufen) der Schule.

Regelmäßige Zusammenkünfte mit außerschulischen Einrichtungen sind zum Erhebungszeitpunkt ausschließlich auf den Lohner Jugendtreff begrenzt. Zwar befinden sich einige SchülerInnen bspw. in der Betreuung des Jugendamtes oder auch des VSL (Verein für Sprach- und Lernförderung) in Vechta, und ferner ist ein Mitarbeiter des Arbeitsamtes ein mal in der Woche für zwei Stunden für die Schülerinnen und Schüler in der Schule ansprechbar: ein diesbezüglicher Informationsaustausch findet jedoch nur vereinzelt statt.

Die räumlich-technische Austattung der Schule wird auf der quantitativen Ebene als ausreichend bezeichnet. In qualitativer Hinsicht sind jedoch Mängel zu benennen. So gibt es bspw. in den Werkräumen einige Stellen, an denen der Putz von den Wänden gefallen ist. Ferner hat eine große Anzahl der dortigen Holzfenster ihr Wiederaufbereitungslimit erreicht. Weiterhin präsentiert sich in einer ersten Bestandsaufnahme das vorhandene Sitz- und Tischmobiliar aufgrund seines hohen Alters nahezu durchweg in einem arg beanspruchten Zustand. Geeignetes Fachmobiliar für den Kunst- oder Werkunterricht ist nicht vorhanden. Das Musikinstrumentarium beeindruckt jedoch aufgrund des persönlichen Engagements der zuständigen Lehrkraft in Anzahl und Zustand. Positiv fällt auch die durchgängige Sauberkeit der Schulanlagen auf.


Der Lohner Jugendtreff e. V. 

Zurückgehend auf eine Initiative der Lohner Unternehmerin Pöppelmann wurde die Jugendarbeit in der heutigen Einrichtung des "Lohner Jugendtreff" an der Bakumerstr. 2 zunächst 1987 unter dem Namen die "Alte Fabrik" aufgenommen. Das zunächst geplante Projekt sah vor, überwiegend ehemals suchtkranke Menschen für die Jugendarbeit einzusetzen, und damit einen fruchtbaren Lern- und Lebenshilfeprozess für beide Gruppen auf den Weg zu bringen. Es erwies sich jedoch langfristig als nicht zufriedenstellend realisierbar.

Konsequenterweise wandte man sich daher einem Konzept der professionalisierten Jugendarbeit zu. Gleich nach Gründung des konfessionell und politisch ungebundenen, jetzt zum größten Teil von der Stadt Lohne finanzierten Vereins "Lohner Jugendtreff e.V." im Juni 1991, nahmen der damalige Stadtjugendpfleger und heutige Leiter der Einrichtung, Herr Sandmann und eine Anerkennungspraktikantin die Arbeit in Vollzeit auf.

Damals wie heute war man, neben einem möglichst vielschichtigen, offenen und auch speziellen Angebot für die Kinder und Jugendlichen, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit des eigenen Tuns für die Öffentlichkeit - insbesondere durch eine intensive Elternarbeit - bemüht. Nach wie vor möchte man den Kindern und Jugendlichen vor allem ein Gefühl des Angenommen-Seins/des Ernstgenommen-Werdens vermitteln. Sie sollen spüren können, dass da jemand für sie da ist, und sich bei Problemen jeder Art zwar nicht für sie, jedoch unbedingt mit ihnen auf den Weg macht diese zu bewältigen.

Zu Projektbeginn realisieren der pädagogische Leiter, eine Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin und eine Anerkennungspraktikantin mit Unterstützung eines vollzeitbeschäftigten Hausmeisters sowie einer Vielzahl ehrenamtlicher Kräfte die breit gefächerte Arbeit der Einrichtung. Auf der Basis eines soliden und gut ausgestatteten Raumangebotes (siehe die folgende Seite) wird allen Interessierten eine tägliche Treffmöglichkeit zwischen 15.00 und 18.00 sowie dienstags bis 20.00 Uhr und donnerstags bis 21.00 geboten. Das allgemeine Angebot reicht hier von einer betreuten Teestube, einem Kaminzimmer, mehreren Billiard- und Kickertischen und einem Eine-Welt-Laden zu diversen Spielvorlagen.

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